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Von “doofen” Frauen und tiefschürfenden Gedanken

3. August 2010 Kommentare ausgeschaltet

Also um es direkt einmal klarzustellen, ich habe nichts gegen Frauen!Und ich weiß bis heute noch nicht genau, warum die meisten Unwetter weibliche Namen bekommen.

Was ich allerdings mit purer Gewissheit behaupten kann ist, dass mich seit über einer Woche solch eine “Femme fatale” im Griff hat. Sie hört auf den recht unschuldig wirkenden Namen “Angina” und sorgt bei mir für zunehmenden “Wohnungskoller”. Darüber hinaus poche ich als Mann auf mein Recht bei Krankheiten besonders zu leiden. Da jammert der Jäger nun in seiner Höhle herum, während sich die Beute kringelnd vor Lachen davor niedergelassen hat. Tolle Evolution. Oder sollte ich doch wieder mal über Charles Darwin und dem von ihm geprägten Satz “Survival of the Fittest” nachdenken? Wenn man jetzt ganz nüchtern an die Sache heran gehen würde, mein Genmaterial wäre recht schnell aus dem Pool getilgt worden.

Auf meinem täglichen Rundweg zwischen Bett, Bad und Couch kamen mir auch noch ganz andere Gedanken. Ist der gesamte technische Fortschritt nun ein Segen oder Fluch? Bei etwas differenzierter Betrachtung kam ich zu der persönlichen Erkenntnis, dass der Mensch meist aus einer guten Sache etwas pervertiert. Fernsehen an sich kann so schön sein. Ich liebe die Natur-Dokumentation der BBC und könnte mich stundenlang an traumhaften Landschaften und exotischen Tieren weiden. Und nicht zu vergessen der Lern-Effekt. So war ich doch bis vor kurzem noch der Meinung ein Basilisk existiert lediglich in einer Welt mit einem Gleis 9 3/4. Falsch, es gibt ihn zum Beispiel in Südamerika wo er tatsächlich über das Wasser laufen kann.

So, das ist jetzt die schöne Welt die sich meist nur durch Pay-TV oder den Gang in die DVD-Thek erschließt. Klinkt man sich dagegen unter der Woche vormittags in ein “normales” Fernsehprogramm ein, braucht man keinen Alkohol oder Drogen um seinen Synapsen im Großhirn beim langsamen und qualvollen Sterben zuzusehen.  Ein sehr guter Freund nennt das Phänomen auch “Hartz-TV”.

Jetzt höre ich schon die anderen Stimmen “Aber was ist mit Arte und N24?”. Also zu letzterem Nachrichtensender kann ich direkt bemerken, dass in meinem gesundheitlichen Zustand diese ganzen Nachrichtenticker in verschiedenen Geschwindigkeiten mehr zu Übelkeit führen, als dass sie mich über den aktuellen Stand meiner Börsenspekulationen informieren. Und Arte ist auch ein recht schwieriges Thema. Oftmals fühle ich mich schlagartig in Geschichtsstunden versetzt, die es damals schon nicht geschafft haben mich von der Erstellung eines Plans zur Weltherrschaft abzubringen. Sicherlich gibt es dort auch sehenswerte Reportagen, aber meist fühle ich mich von diesem Sender ganz schnell bevormundet.

So, jetzt bin ich schon wieder am Ende meiner geistigen Kapazität für heute angelangt und ein Müdigkeitsschub zwingt mich ins Bett um der doofen Schnepfe endlich die Stirn zu bieten.

Bis bald in diesem Blog…

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“Little Britain” im “gernsehclub”

27. Mai 2010 Kommentare ausgeschaltet

Am gestrigen Abend begab es sich, dass eine Gruppe junger, erfolgreicher, blendend aussehender Menschen in den Stadtteil “Kreuzberg” auswandern um dort den “gernsehclub” zu besuchen. Denn hier präsentierten die deutschen Synchronstimmen der BBC-Serie “Little Britain” (Oliver Kalkofe und Oliver Welke) vier Episoden und erzählten dazu die entsprechenden Erinnerungen.

Hier die beiden Herren im Einsatz:

Sehr schön war auch der Veranstaltungsort an sich. Ein rustikaler Saal mit imposanter Decke, in der Mitte kreisförmig angeordnete TFT’s und rund herum Sitzgelegenheiten.

Ach ja, nicht zu vergessen das Securitypersonal welches sich gekonnt unter die Menschen mischte, untertauchte und plötzlich neben einem stand:

Für die Gaumenfreuden gab es ein Buffet mit lauter gesunden Sachen, die man halt bei einem Fernsehabend (oftmals) konsumiert:

Es war ein lustiger Abend und ich muss gestehen, dass die beiden Herren sich wirklich Mühe gegeben haben die doch sehr schweren Gags aus der englischen in die deutsche Sprache zu transferieren. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an die gesamte Truppe für die gelungene Überraschung und den damit verbundenen Spaß. Das war echt witzig! :-)

Von Röbel bis Waren und der gemeine Holzbock

24. Mai 2010 Kommentare ausgeschaltet

Der Pfingstsonntag sollte laut Wetterbericht noch genügend sonnige Abschnitte bereit halten um eine Fahrradtour zu wagen. Kurzentschlossen machten sich daher zwei Männer auf das Ufer der Müritz mit Drahteseln zu erkunden. Gestartet wurde in Röbel und mit recht unterschiedlichem “Material”. Ich, der recht unvorbereitete Typ, fuhr in Jeans mit einem normalen Stadtbike. Meine Begleitung dagegen schälte sich in die Radler-Rennfahrerkluft und packte das Mountain-Bike aus. In diesem Moment kamen mir erste Zweifel wie wohl gleich die Tour aussehen würde. War aber im Endeffekt unbegründet, denn auch die beste Ausrüstung nützt nix, wenn ein Bach den Weg kreuzt und beide darüber gelangen müssen. Fairerweise muss man aber auch an dieser Stelle sagen, dass ein leichtes Mountain-Bike schon gewisse Vorzüge bietet. Zudem mein rechtes Pedal mit zunehmenden Kilometern immer seltsamere Geräusche von mir gab. Hatte zumindest den Vorteil, dass man schnell merkte ob ich noch dem vorgegebenen Tempo folgen konnte oder nicht.
Die Fahrt von Röbel nach Waren konnte bis auf wenige Stellen mit abwechslungsreicher Vegetation glänzen und so gondelten wir vom direkten Ufer durch Wälder und mussten sogar einen überfluteten Steg überqueren. Wirklich eine sehr schöne Route und als Belohnung gab es dann einen Salat und die Rückfahrt mit der Fähre. Wo in dieser Geschichte jetzt der Holzbock geblieben ist? Naja, als wir im Restaurant auf der Terasse saßen philosophierten wir noch über einen eventuellen Zeckenbefall und siehe da, ein kleiner schwarzer Geselle bahnte sich einen Weg über meinen Unterarm. Beherzt wurde er weg geschnippt und lauert seitdem nun auf weitere Touristen. Gewissermaßen habe ich ihn an  einem reich gedeckten Buffet hinterlassen. Ja, manchmal kennt meine Tierliebe keine Grenzen. Oder muss ich jetzt Insektenliebe sagen?
Wieder am Startpunkt angekommen wurde alles zusammengepackt und der Rückweg nach Berlin angetreten. Vorbei an riesigen, gelben Rapsfeldern und Windkraftwerken.
Fazit:
Ein sehr schöner und erholsamer Ausflug bei dem man aufgrund der Landschaft einfach die Seele baumeln lassen und abschalten kann. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an J. der diesen Kurzausflug ermöglich hat.

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19. Mai 2010 3 Kommentare

Ohne lange um den heissen Brei herumzureden, mein diesjähriger Geburtstag war klasse! Ich hatte keinen Stress und habe mich einfach sauwohl gefühlt. Und obwohl wir zu Beginn vom Chefköbes angemeckert wurden hat sich dann doch alles in Wohlgefallen aufgelöst. Besonders der Besuch einer damaligen “Mitinsassin” meines Bio-Leistungkurses hat mich sehr gefreut und zeigte einmal mehr, dass soziale Netzwerke wie “Facebook” nicht nur negative Schlagzeilen verdient haben. Im Gegenteil. Sie können Menschen auch wieder zusammenführen.

Gerade sitze ich in der S-Bahn nach Düsseldorf und habe ein zufriedenes Grinsen im Gesicht. Alte Freundschaften zu pflegen ist wichtig, aber man sollte immer etwas Platz für Spontanität lassem. Sie öffnet neue Türen die man zuvor aus den Augen verloren hat.

Schade das Niels das alles nicht mehr erleben konnte, aber ich denke er wird es mit großem Interesse verfolgen und vielleicht sogar eingegriffen haben. Ich glaube so langsam an keine Zufälle mehr.

Danke nochmal an Alle für diesen wunderschönen Tag. :-)

Das sind genau die Dinge, die Kraft über manche Durststrecken geben.

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Offener Brief an “die Bahn”

13. Mai 2010 Kommentare ausgeschaltet

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie jedes andere moderne Unternehmen in dieser Zeit gibt es für das Servicepersonal in den Zügen sicherlich Weiterbildungen oder Coachingmaßnahmen. Darunter bestimmt auch ein Englischkurs um die notwendigen Ankündigungen im Zug international zu gestalten.

Meine Bitte:
Wenn schon eine Fremdsprache, dann bitte die wichtigen Sätze richtig aussprechen. Oder vielleicht einfach mal bei einem Seminar das “th” eine Stunde lang üben. Es ist nicht wirklich schwer!

Sie ersparen sich damit oftmals ein tosendes Gelächter der Passagiere bei diversen Ansagen.

Auch kann es nicht Sinn und Zweck sein, dass deutschsprachige Mitfahrer ausführlich über Verspätungen und verpasste Anschlusszüge informiert werden und dann ein lapidares “We have a deläh off twentieh minutes. Sänk ju vor träveling wis deutsche Bahn” folgt.

Vielleicht fruchtet mein Ratschlag bei Ihnen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Kral

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Manchmal kommt alles Anders

2. Mai 2010 Kommentare ausgeschaltet

Dieser Kurztrip nach Bayern hatte es in sich. Als ich am vergangenen Dienstag nach München flog habe ich mich zwar gefreut, aber dass es so schön werden würde hätte ich niemals für möglich gehalten. Das Seminar war klasse und ich konnte sehr viel Wissen abzapfen. Das Wetter war ein Traum und jeder Abend war für sich entspannend und erholsam. Dazu gab’s als Mietwagen überraschend einen Mini Cooper den ich anfangs schlechter machte als er ist. Es ist ein Charakterauto. Mit Ecken und Kanten, wie ich auch. Wenn man sich aber einmal darauf eingelassen hat entdeckt man Stück für Stück liebenswerte Details. Ich glaube ich will einen haben.

Auch in anderer Hinsicht waren diese Tage sehr lehrreich. Es war wieder an der Zeit sich ein Stückchen mit dem eigenen Ego auseinander zu setzen. Es war nicht angenehm aber es sind mir ein paar Dinge klar geworden die ich so nicht direkt erkannt hätte. Aber auch hier zeigte sich dass ehrliche Worte von guten Freunden unabdingbar sind. In der letzten Zeit habe ich mich doch wieder zu sehr zurückgezogen und mich “der Situation” ergeben. Es fällt mir offenbar leichter für Andere stark zu sein als für mich selbst. Das gilt es zu ändern.

Erster Schritt:
In der kommenden Woche werde ich mir einen Yoga-Kurs mit Schwerpunkt auf Entspannung suchen. Da ein befreundetes Pärchen ebenfalls Interesse bekundet hat, wird es zudem noch lustig werden. Ob es letztendlich die Wirkung hat die ich mir erwünsche? Keine Ahnung. Aber auch hier gilt:

Weniger reden sondern ausprobieren.

Ich werde berichten…

Unsinn in der Luft

27. April 2010 Kommentare ausgeschaltet
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Ab und zu trifft man auf Menschen, denen ihr Job viel Spass macht. Woran man das erkennen kann?

Ein Beispiel. Üblicherweise spult die Besatzung eines Fliegers mehr oder weniger die gleichen Sätze ab. Nicht aber im heutigen Flieger nach München. Da wurde der obligatorische “Nichtraucherflug” folgendermassen präsentiert:

“Meine Damen und Herren, wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das Rauchen auf dem Gang, vor und in den Toiletten nicht gestattet ist. Dort sind Kameras installiert…..Entschuldigung…Ich meinte natürlich Rauchmelder.”

Und schon herrschte eine lockere Atmossphäre über den Wolken. Noch mehr musste ich aber dann bei den Inhaltsangaben der Kräcker grinsen:

“Wheizmehl, pressrückstands-Olivenöl,Sesammsahmen….Produziert in einer Fabrik wie: Soja,Lacktose, die Sellerie ferwendet.”

Auch wenn ich mir nicht so ganz sicher bin ob “Sesammsahmen” eine neue Züchtung sind, die Kräcker waren läcker. ;-)

Angeblich wird die Landung gleich holprig da es sehr windig ist. Ich bin gespannt.
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Tron Legacy

9. März 2010 Kommentare ausgeschaltet

Ich bin ja ein absoluter Fan von Tron gewesen und bis heute hat dieser Film nichts von seiner Faszination eingebüßt. Umso mehr habe ich mich über die Ankündigung gefreut, dass es eine Fortsetzung geben wird. Sogar die beiden Hauptdarsteller sind wieder dabei. Und wer jetzt noch nicht so genau weiß worum es geht, dem möchte ich gerne ein paar “Bytes” auf den Weg geben:

Na macht das nicht Lust auf mehr? Ich freue mich jedenfalls schon tierisch drauf.

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Filmtipp – “Mary und Max”

14. Februar 2010 2 Kommentare

Sooft habe ich mich beschwert, dass schon lange kein schöner Film meine Augen und vor allem “das dahinter” mehr bewegte. Bis gestern.

Link zur offziellen Homepage: “Mary and Max”

Hier ein kurzer Einblick in die Geschichte:

Mary heißt das achtjährige Mädchen, das am Stadtrand von Melbourne aufwächst. Sie unterhält eine intensive Brieffreundschaft zu Max Jerry Horovitz, einem 44-jährigen schwer gestörten New Yorker, der unter anderem unter dem Asperger Syndrom leidet, einer Form des Autismus. Max hat keine Freunde, aber er hat Mary, die ihm Briefe aus einer Welt schickt, die ihm gänzlich unbekannt ist.

Und Mary hat Max, den sie nach allen Dingen fragen kann, die sie gerade brennend beschäftigen: Lieber Herr Horovitz! Mein Name ist Mary Daisy Dinkle und ich bin acht Jahre, drei Monate und neun Tage alt. Meine Lieblingsfarbe ist Braun und mein Lieblingsessen ist süße Kondensmilch, dicht gefolgt von Schokolade. Woher kommen in Amerika die Babys? Kommen sie aus Coladosen? In Australien werden sie von den Vätern auf dem Boden ihrer Biergläser gefunden, das sagt wenigstens mein Opa. Es wäre toll, wenn Sie zurückschreiben und mein Freund werden könnten.

Max Horovitz hat acht gleiche Trainingsanzüge im Schrank, er ist viel zu dick und findet Menschen „verwirrend“. Sein Psychologe rät ihm zu einer Diät, weil der Geist nur so gesund sein könne wie der Körper. Max ist von solchen Ratschlägen wenig begeistert. Viel mehr beschäftigen ihn die Briefe, die ihm Mary aus dem fernen Australien schickt. In ihren Briefen erzählen sich Mary und Max von ihrem Lieblingscartoon, von ausgestopften Vögeln und ihrem Unbehagen gegenüber der Welt da draußen. So beginnt Mary ihrem Brieffreund Max die Welt zu erklären und umgekehrt.

Es handelt sich um einen Animationsfilm nach Art von “Wallace & Gromit”. Zuerst wirkt es etwas befremdlich, dann jedoch taucht man sehr schnell in die Art der Darstellung und vor allem die Stimmung ein. Untermalt wird es von sehr treffend gewählter Musik.

Der Film bietet surreale und witzige Momente die kurz an die Einblendungen aus “Family Guy” erinnern, dann aber auch sehr Ernste welche zum Nachdenken animieren.  Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen!  Auch wenn es ein wenig stressig sein mag, guckt ihn im englischen Original (wenn nötig mit deutschen Untertiteln). Die Sprecher wurden so sorgfältig ausgewählt, da wäre es eine Schande dies nicht zu würdigen.

Einen Satz möchte ich euch noch “Überlassen”, mit welchem der Film endet:

“God gave us relatives…thank god we can choose our friends.”

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Bei Einkauf Irrlauf

10. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Kennt ihr das auch? Man geht zu seinem bevorzugten Lebensmitteldealer des Vertrauens um ein paar Dinge einzukaufen. Da man ja nicht das erste Mal dort erscheint, ist die Lage der zu besorgenden Produkte im Kopf und die Route durch die Gänge geplant um möglichst effektiv und zeitschonend wieder zu verschwinden. Was passiert stattdessen? Es eiern diverse Personen, fast schon wie Betrunkene, von einer Ecke in die Andere. Will man rechts vorbei, schlagen sie hinterlistig einen Haken und schon macht der Einkaufskorb Bekanntschaft mit den eigenen Extremitäten. Ich kann ja durchaus verstehen, wenn man in so einem Geschäft wie “Kaufhof” ins Bummeln verfällt und der Reizüberflutung nachgibt. Aber in einem Laden wie “Netto”?

Och…der Käse sieht aber gut aus! Ob der zu dieser Wurst hier passt? Hmm…die Putenbrüste sind für den Abend doch irgendwie zu nuttig. Aber diese Ananas lenkt die Aufmerksamkeit mehr auf die wichtigen Dinge. Doch jetzt lieber das Vanillecremedessert oder den Badezimmerreiniger in der attraktiven Sprühflasche? Nein, diese Hautcreme harmoniert deutlich besser mit dem Wellness-Drink. Hach, ist das alles anstrengend hier.

So oder ähnlich müssen die Gedankengänge einer Kundin ausgesehen haben, die mich fast zu einem kleinen Wutausbruch animiert hätte. Permanent leuchteten ihre Augen und sie stürmte völlig unberechenbar hin und her. Es war definitiv kein Muster zu erkennen. Zumindest nicht für mich. Vielleicht war es ja ihr erstes Mal in einem Netto. Und an der Kasse war sie dann völlig mit den Nerven zu Ende da (wie Dieter Nuhr ja schon so treffend bemerkte) man ja nicht ahnen kann an der Kasse auch bezahlen zu müssen.

Das Leben kann manchmal schon richtig hart sein. Dennoch kann ich mir gerade beim Schreiben dieser Zeilen ein Grinsen schwer verkneifen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

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