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Archiv für die Kategorie ‘Essen und Trinken’

Geeister Kaiserschmarren

30. Juli 2011 Kommentare ausgeschaltet

Nach etwas zeitlicher Abstinenz nun wieder einmal ein sehr leckeres Rezept welches nicht nur in den Sommermonaten gut ankommt.

Geeister Kaiserschmarren 

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Mandelblättchen
  • 2 Eigelbe
  • 1 Ei
  • 60g Zucker
  • Vanillemark
  • abgeriebene Zitronenschale
  • 200g Sahne
  • 2 Esslöffel Rumrosinen (selbst eingelegt natürlich am besten)
  • 1-2 Teelöffel Rum
  • 100g Vollmilchschokolade
  • etwas Pflanzenöl

Zubereitung:

  1. Die Mandeln in einer Pfanne hell bräunen und auskühlen lassen.
  2. Eigelb, Ei, Vanillemark, Zitrone und 20g des Zuckers in einer Schüssel schaumig schlagen.
  3. Restlichen Zucker mit etwas Wasser in einem kleinen Topf kurz köcheln lassen und dann in die Eimasse rühren.
  4. Über einem Wasserbad (ca. 70 Grad) dick schaumig rühren.
  5. In Eiswasser kalt schlagen.
  6. Die Sahne steif schlagen, mit Rum und Rumrosinen unterheben.
  7. Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen, die Masse ca. 1 cm hoch glatt darin verstreichen und dann in das Gefrierfach stellen. Gut durchfrieren lassen.
  8. Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen lassen, etwas Öl einrühren, leicht abkühlen lassen und dann auf das Parfait streichen.
  9. Noch etwas gefrieren lassen und dann beim Anrichten in Stücke brechen.
  10. Auf dem Teller anrichten und mit den gerösteten Mandeln bestreuen.

Dazu passt wunderbar eine selbst gemachte Vanillesauce.

Viel Spaß beim Nachkochen.

The Bread – Reloaded

7. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Ja, es fehlte noch die Fortsetzung meines Berichts. Dies hole ich hiermit nach.

Wie schon zuvor erwähnt begann die zweite Nacht nun in einer kleineren Bäckerstube, die nur die notwendige Maschinerie enthielt. Der Nachteil: Mehr Arbeitsgänge mussten mit den eigenen zwei Händen erledigt werden. Ich habe für den Ablauf auch einen schönen Vergleich gefunden. Erinnert ihr euch damals in der Schulzeit noch an die großen Seile die auf dem Pausenhof ausgepackt wurden und ganz viele Leute reinspringen mussten? Genauso kam es mir bei den einzelnen Handgriffen vor. Das richtige Timing zum Einstieg ist wichtig und dann arbeitet man die einzelnen Schritte immer wieder durch bis am Ende eine ganze Ofenladung Brote herauskommt.

Aber nicht nur Brot und Brötchen standen auf dem Programm. Auch ein Apfelkuchen, dessen Rezept mir dann zum Abschied auch mitgegeben wurde. Nun gut, ich musste noch die Mengen etwas herunter rechnen, denn in meiner Küche 30 Kilo Mehl zu verarbeiten wäre dann doch etwas zu viel verlangt.

Wie kann man diese Erfahrung nun am besten zusammenfassen? Ich muss gestehen, dass die ursprüngliche Romantik schon etwas gewichen ist. Dennoch halte ich die grundsätzliche Idee immer noch für tragbar und kann es mir weiterhin vorstellen den Kiwis vernünftiges Brot zu bringen. Das Schöne an der ganzen Geschichte ist ja, dass ich mir überhaupt keinen Stress machen muss. Ich behalte einfach diesen Traum im Auge und setze Teil für Teil des Puzzles langsam zusammen. Mal sehen wie das Ergebnis aussieht.

Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht und war eine sehr gute Erfahrung. Zumindest weiß ich jetzt die “Machenschaften im Hintergrund” mehr zu schätzen wenn ich morgens in mein Brötchen beiße.

Fortsetzung folgt…

Backe, backe Brötchen.

26. Januar 2010 1 Kommentar

Es lohnte sich gestern nicht mehr  ins Bett zu gehen und so hielten mich schwarzer Tee und ein Schuss “Red Bull” bei Laune. Bei klirrender Kälte erreichte ich schliesslich die Großbäckerei und erlebte den Klimawandel ohne auf das Ozonloch warten zu müssen. Schnell waren passende Arbeitsklamotten gefunden und dann ging es auch schon los. Säcke schleppen und ab damit zum Teigmischer. Allein die Größendimensionen haben mich schier umgehauen. So durchlief ich die einzelnen Stationen vom Roggenvollkornbrot zu den Karottenbrötchen. Ich hatte zuvor die Befürchtung ich würde vielleicht nie wieder solche Kreationen essen, aber es sind wirklich die echten Rohstoffe drin.

Erwähnte ich schon, dass es ziemlich warm war? Nicht? Es war ziemlich warm dort!

So lud ich Teig um, formte komplette Laibe, brachte sie zum Ofen und holte sie wieder heraus. Keine freie, ungenutzte Minute. Zeit ist hier wirklich Geld. Das bekommt man zu spüren. Was einen allerdings bei Laune hält (zumindest mich) sind all die Gerüche. In jeder Ecke riecht es anders und ich konnte mich nur schwer zurückhalten nicht überall reinzubeissen. Das höchste aller Gefühle war aber am Ende die Gewissheit richtig viel geschafft zu haben. Zu blöd habe ich mich offensichtlich nicht angestellt da der Chef mit mir noch redet.

Bevor es dann gegen 7:30 Uhr nach Hause ging, gab es noch eine kleine Planänderung.
Sollte sich der Plan mit Neuseeland verwirklichen, steht mir natürlich nicht so eine profrssionell eingerichtete Maschinerie zur Verfügung. Daher vermittelte mich der Chef für die nächsten zwei Tage an seinen Vater der noch eine kleine Bäckerei in Pankow unterhält. Hier würde sich dann alles in dem Maßstab wiederfinden der bei mir zum Einsatz kommen könnte. Ein weiterer Vorteil liegt daran, dass ich meinen Weckuhrzeit um zwei Stunden nach hinten stellen kann. Es geht “erst” um 3:00 Uhr los.

Und jetzt zu meinem eigentlich Problem: Ich kann immer noch nicht schlafen. Es blieb bei einem erfolglosen Versuch heute morgen. Inzwischen ist es 17:00 Uhr und ich kann immer noch nicht mein Bett genießen. Zudem heute so schönes Wetter draußen war und ich die Zeit für eine kurze Fotosafari genutzt habe (siehe rechts in meinem Fotostreifen). Trotz klirrender Kälte schaffte es die Sonne bis in mein Herz vorzudringen und sorgte für Behaglichkeit. Es war auf jeden Fall besser als zu Hause rumzugammeln.

Jetzt bin ich gespannt was mich heute erwartet und welche Aufgaben mir zu Teil werden. Es wird auf jeden Fall mehr handwerkliches Geschick gefragt sein, das steht fest.

Ich werde berichten…

Offener Brief an die Lebensmittelindustrie

27. Dezember 2009 Kommentare ausgeschaltet
image616422465.jpg
Liebe Lebensmittelindustrie,

es erfreut mich immer wieder die Entwicklungen aus euren Labors zu verköstigen und habe mich auch nur ganz selten angewidert abgewendet. Aber abundzu fühle ich mich doch ein wenig “verarscht”. Wenn auf der Packung “Sonntagsbrötchen” zum Selbstbacken angeboten werden erwarte ich nicht nur aufgrund der Erwähnung des heiligsten Tages der Woche im Namen des Produkts etwas Besonderes. Die Abbildung zeigt ein gesundes, ausgewachsenes Brötchen in seiner Blütezeit.

Was dann aber am Ende aus dem Backofen kam, sehen Sie auf dem angehängten Bild. Wie soll man das denn seiner Familie verkaufen? Das setzt einen solch hohen Einsatz der Phantasie voraus, die durch Talkshows und hirnlose Werbungen stetig dezimiert wird.

“Liebe Kinder, wenn der kleine Teigbatzen mal gross ist, wird er ein Sonntagsbrötchen”.

Meine Bitte:

Lieber mal ehrlich sein und vielleicht mit der Verpackung und Beschreibung einen Gang zurückschrauben. Oder vielleicht der Hinweis dass nur durch den Einsatz des gesamten Inhalts ein “Sonntagsbrötchen” entsteht.

Mit freundlichen Grüssen
Michael Kral

Mars macht Laune

16. Oktober 2009 Kommentare ausgeschaltet

image1276320214.jpgZuerst war ich mir ja nicht sicher ob es sich dabei um den mir bekannten Schokoriegel handelt. Nach genauerer Betrachtung allerdings war es dann aber klar. Coole Idee.

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Im Spreewald herumgegurkt

5. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Aircraft by mehakamadda

Da mein Vater nebst Anhang über 300 Kilometer auf dem Gurkenradweg bestritt, kam ich nicht umher derer 80 mit dem Auto kurz zurückzulegen um wenigsten ein kurzes Treffen zu arrangieren. Beim letzten Besuch im Rheinland hatte es ja nicht so ganz funktioniert. Das ist schon eine Sache mit dem Freizeitstress.

So kamen wir also in Lübben zusammen um dann gemeinsam die Umgebung unsicher zu machen. Unter anderem stand ein weiteres Bauwerk von Herrn Schinkel auf der “Endlich kann ich kulturell mitreden”-Liste:

Schinkel

Danach in “Burg” der “Bismarckturm”:

Bismarckturm Innenleben

Und auch hier zeigte sich wieder, dass ein “Kral” in jeder Epoche vorhanden war. Frei nach dem Motto “Einen Kral sollte jeder haben”:

SerbskiKral

Zwar kämpften wir immer wieder mit dem recht launischen Wetter, aber insgesamt konnte man nicht klagen. Es war immer wieder erstaunlich wie viele kleine Flüsse die einzelnen Städte durchzogen, fast wie ein Labyrinth. Eine Kanutour rückt in meiner internen “ToDo”-Liste immer höher.

Als Abschluss gab es in Lübbenau noch echte Spreegurken und einheimisches Fischgut zu verköstigen. Bei mir war es Wels und Zander. Zugegeben zwei sehr leckere Vertreter der Wasserbewohner.
Hier ein kleiner Tipp für alle “Nachmacher”:

Restaurant

Fazit des Tages:

Auf jeden Fall muss ich hier auch noch einmal in Ruhe hin. Sei es nun zu Fahrrad oder mit Kanu. Der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm ein Urlaub in der Heimat. Es muss ja nicht immer ein 22-stündiger Flug sein.

Betthase (Ex-Pornohase)

30. August 2009 2 Kommentare

Me

Zum Kaffeetrinken wurde mir heute ein ganz besonderes Mitbringsel überreicht. Der “Betthase”. Man beachte die folgenden Positionen in welchen er sich auf meinem Tisch präsentierte:

Unschuldig

Unschuldig

Auffordernd

Auffordernd

Lasziv

Lasziv

Ohne Worte

Ohne_Worte

Trauben-Frischkäsekuchen

28. August 2009 Kommentare ausgeschaltet

cake_by_silentparagon

Nach längerer Zeit wieder mal ein Rezept, welches gerade an den heißeren Tagen sehr gut ankommt.

Trauben-Frischkäsekuchen

Zutaten:

  • 150g Vollkornbutterkekse
  • 125g Butter
  • 300g kernlose Weintrauben
  • 600g Doppelrahmfrischkäse (Philadelphia natur)
  • 300g Joghurt (1,5% oder 3,5%)
  • 3 EL Zitronensaft
  • 9 Blatt weiße Gelatine
  • 150 ml roter Traubensaft
  • 75g Zucker

Anleitung:

  1. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel füllen, verschließen und z.B. mit einer Weinflasche darüberrollen um die Kekse zu zerbröseln. Die Butter schmelzen, mit den Bröseln mischen und als Boden in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) drücken. In den Kühlschrank zum Abkühlen stellen.
  2. Die Weintrauben waschen und in Viertel schneiden. Eine Handvoll zum Garnieren aufbewahren. Den Rest auf dem Kuchenboden verteilen.
  3. Frischkäse, Joghurt, Zitronensaft verrühren. Gelatine einweichen, ausdrücken und zusammen mit dem Traubensaft in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze erwärmen bis die Gelatine aufgelöst ist. NICHT KOCHEN LASSEN! Den Inhalt direkt und zügig unter die Frischkäsemasse rühren.
  4. Die Creme auf dem Boden verteilen und die restlichen Traubenstücke darauf verteilen. Vor dem Servieren mindestens drei Stunden kalt stellen. Ggf. kann die Torte auch kurz ins Gefrierfach gestellt werden.

Viel Spass beim “Nachbacken”.

“Kral” + “Pur Pur” = “Kralsau”

25. Juni 2009 Kommentare ausgeschaltet
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Ich kaufte mir nichts Böses ahnend einen Früchtedrink namens “Pur Pur” von Schwartau. Wie konnte ich auch wissen, dass ich recht wenig davon trinken würde. Es ist ja auch wirklich schwierig mit zwei Händen zwei Flaschen gleichzeitig zu halten. Na gut, ich oute mich als absoluter Ostfriese. Bewegungsspastiker hört sich zu gemein an. Auf jeden Fall jonglierte ich plötzlich mit einer Flasche herum als die Zweite zu fallen drohte. Und nun? Das Ergebnis ist eine riesige Lache “Pur Pur” auf dem “Boden Boden” und ich bin von Kopf bis Fuss mit “Pur Pur” besprenkelt. “Doof Doof”!

Gerade muss ich aber sehr herzlich über mich selber lachen. Ganz nach dem Motto : “Kralauer am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!”

Das Bild zeigt übrigens nur einen kleinen, aber repräsentativen Teil meiner Jeans.

“Der” Erdbeerkuchen / Eulen nach Oberhausen tragen

23. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet

Habe heute erst einmal gründlich ausgeschlafen, ein paar Sachen zusammengepackt und mich schließlich in’s Auto gesetzt um nach D’dorf zu fahren. Dort wurde mir ein Geschenk überreicht, dessen Verpackung “handbemalt” wurde, mit Stiften die ich zuvor verschenkt hatte:

Selbst gemalt

Leider bin ich ja bei Verpackungen immer recht unsensibel und habe es fast zerissen. Und wo es doch schon angerissen war, konnte es dann auch in den Papierkorb. Als ich dann aber etwas später wieder daran vorbeiging tat es mir irgendwie um das Kunstwerk leid (schließlich hat sich jemand dabei etwas gedacht und Arbeit reingesteckt), fischte es heraus, restaurierte es und werde es zu Hause noch einmal zur Erinnerung einscannen. Es hat auf jeden Fall einen sentimentalen Wert. Vielen lieben Dank nochmal an den “Urheber”.

Aber nun weiter in der Tagesgestaltung.

Wie ja sicherlich Viele wissen backe ich für mein Leben gern. Da kommt natürlich auch nicht der Genuss zu kurz, sprich ich esse meine un die Kreationen anderer Leute sehr gerne. Heute ging es wieder einmal in das Centro in Oberhausen um den sagenumwobenen Erdbeerkuchen zu vertilgen. Vor zwei Jahren scheiterte dieses Vorhaben kläglich. Er war schlichtweg nicht verfügbar. Dieses mal jedoch schon und so landete ein Stück auf meinem Teller. Solche Ausmasse waren allerings neu für mich. Hier einmal ein Bild:

So begann ich also zu essen und kam nicht wirklich weit bis mein Magen ein Sättigungsgefühl meldete:

Das konnte doch nicht sein! Ich schaffe diesen Kuchen nicht? Trotz Anfeuerung meiner Begleitung musste ich mich schließlich geschlagen geben:

Dennoch, solltet ihr mal im Ruhrpott unterwegs sein, fahrt ins Centro und geht zu “Don Carlos”. Allerdings muss Erdbeersaison sein.

Bereits auf dem Hinweg zum Restaurant fiel ein abgesperrtes Areal auf, in welchem aufgtürmter Sand zu erkennen war.  Es handelte sich dabei um Kunstwerke aus selbigem, die gerade im Begriff waren zu entstehen.  Die Künstler haben noch etwa eine Woche, bevor die Ausstellung offiziell eröffnet wird. Dazu auch hier ein paar Impressionen:

Empire State Building

Building

Danach wanderten wir zum Gasometer bei welchem auch ein sehr toller Hängeseilgarten zwischen hohen Bäumen seinen Platz gefunden hat. Bei nächster Gelegenheit werde ich ein paar Leute zusammentrommeln und dann spielen wir Tarzan auf hohem Niveau nach.

Vorbei an Schloss Oberhausen trafen wir auf einen kleinen Park mit Tiergehegen. Neben den “üblichen Verdächtigen” wie Schafen und Ziegen waren auch Eulen anzutreffen. Zufälligerweise saß direkt am Rand der Voliere eine Schneeeule und guckte zuerst verschlafen und schließlich sehr interessiert:

Eule - Augen geschlossen

Eule - Augen geöffnet

Direkt daneben konnten wir auch den Blick auf zwei stattliche Uhus werfen. Eine Flügelspannweite von 165 cm spricht Bände. Eine jüngere Dame führte ihren kleinen Hund absichtlich nah am Gehege vorbei, da dieser das Interesse eines Uhus erregte. Wäre das Gitter nicht gewesen, hätter der kleine Vierbeiner auf jeden Fall den Kürzeren gezogen.

Danach ging es wieder zurück zum Centro in die Strandbar auf einen Absacker und schließlich zurück nach Düsseldorf. Ein schöner Tag ging zu Ende. Morgen ist das Geburtstagsbrunch. Langsam werde ich nervös.

.: iPhone :.