
So, was habe ich aus meinem aktuellen Daten-Desaster gelernt? Man kann seine Backups nie weit genug verteilen. Inzwischen kann ich den Schaden lediglich auf meine Musikbibliothek, etwas Software und Filme begrenzen. Selbst meine Projekte habe ich doch noch auf eine andere Platte ausgelagert. War mir gar nicht mehr bewusst, aber gut dass ich es gemacht habe. Nach gründlicher Recherche ist dies nun die zweite externe Festplatte, die mit all ihren Daten über die Wupper gegangen ist. DAS wird nicht noch einmal passieren. Warum nicht? Naja, ich werde 88 Euronen in die Hand nehmen und mir für zwei Jahre eine Online-Backupoption besorgen. Dank Internet-Flatrate ist es ja aktuell kein Problem mehr größere Datenmengen zu transferieren.
Meine Wahl fiel auf “Mozy”:

Einfach auf das o.a. Bild klicken um zu der entsprechenden Webseite des Herstellers zu gelangen.
Wer oder was ist das?
“Mozy” ist eine Marke des Unternehmens “Decho”. “Decho” wiederum ist ein Tochterunternehmen von “EMC”. “EMC” wiederum sollte vielen als renommierter Hersteller von Backup-Lösungen und professionellen Sicherungssystemen bekannt vorkommen.
Wieviel kostet mich das?
Ich nutze aktuell die “Free”-Variante, die zwei Gigabyte Speicherplatz bietet und nichts kostet. Danach beginnt das eigentlich Preismodell, wobei man für unlimitierten Speicherplatz bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren nur umgerechnet 88.- Euro veranschlagen muss. Für einen Test sollte aber die kostenfreie Variante auf jeden Fall erst einmal ausreichen.
Wie funktioniert das dann alles?
Man lädt sich ein kleines Programm herunter (Windows oder Mac) welches einen selbsterklärenden Assistenten bietet. Die Einrichtung ist ein Kinderspiel und lässt keine Fragen offen. Ehe man es sich versieht läuft auch schon die erste Sicherung. Ein sehr nützliches Feature ist auch, dass nur beim ersten Mal eine Komplettsicherung durchgeführt wird. Danach werden nur noch die Änderungen gesichert und damit das Übertragungsvolumen veringert.
Fazit:
Ich sichere jetzt erst einmal wie ein Weltmeister mit Mozy und hoffe damit dem nächsten Festplattensterben genügend Paroli bieten zu können.

Man(n) lernt doch nie wirklich aus. Auch diese Woche bekam ich diese Einsicht des öfteren zu spüren.
Nehmen wir zum Beispiel die Einrichtung des SQL-Server 2008 inkl. Beispieldatenbanken. Ja, Microsoft hat wirklich überall einen Assistenten integriert, der einen durch die notwendigen Schritte führt, aber manchmal scheint auch dieser geistig abwesend zu sein. Wieso zum Beispiel wird das gesamte Programm auf einer DVD ausgeliefert wenn nachher das .NET-Framework doch wieder aus dem Internet geladen werden muss um die eigentliche Einrichtung überhaupt fortsetzen zu können? Zudem ein vernünftig programmierter Fortschrittsbalken eine absolute Seltenheit ist. Ich weiß schon, warum Hersteller wie Symantec einfach nur eine Animation hinterlegen und keine präzise Angaben mehr machen. Der Anwender soll sich damit zufriedengeben zu sehen, dass sich überhaupt noch was tut. Wieso um Himmelswillen wird aber ein wichtiger Dienst, der zum späteren Einrichten der Beispieldatenbanken benötigt wird, nicht automatisch gestartet? Reine Willkür? Boshafte Programmierer? Ich weiß es nicht. Schade ist nur, dass man mit solchen Problemen sehr viel Zeit vergeudet. Ein Glück gibt es ja das WWW. So stellt man zumindest fest, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist. Und irgendjemand findet sich immer, der sein Wissen gerne mit anderen teilt.
Danke liebes WWW!
Und für alle, die ebenfalls Probleme bei der Installation der Beispieldatenbanken “AdventureWorks” und “AdventureWorks_DW” aus dem von Microsoft bereitgestellten Installationspaket haben:
Der “Full-Text Index Agent”, der als “Windows Dienst” installiert wird muss vor dem Ausführen des Installationsprogramms gestartet werden. Am besten setzt man den Startmodus von “manuell” auf “automatisch”.
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