Archiv

Artikel Tagged ‘Geburtstag’

„37 das neue 87“ oder „Wie trete ich der Zahnfee in den Allerwertesten“

26. Mai 2011 Kommentare ausgeschaltet

Tja, letzte Woche war es mal wieder soweit. 365 weitere Tage auf diesem Erdball forderten ihren Tribut. Bisher habe ich mich nicht wirklich über das fortschreitende Alter beschweren können, aber so langsam merkt man doch, dass die Natur eine kürzere Lebensdauer für uns geplant hatte.

Wie ich jetzt darauf komme? Naja, bisher war ich immer so stolz auf den Zustand meiner Beißerchen. Keine Plomben, Kronen oder sonstige Korrekturen. Jetzt allerdings komme ich so langsam dahinter, dass ich nach Strich und Faden hintergangen wurde. Im Hintergrund, oder passender formuliert „Untergrund“, wurde an dem Fall der Zahnsubstanz gearbeitet. Karius und Baktus haben ganze Arbeit geleistet. So wäre es fast zu einem elften September in meinem Rachenraum gekommen. Einen Zahn hatten Sie schon für den großen Moment präpariert. Dank der Einsatztruppe „Medeco“ wurde jedoch größeres Unheil verhindert. Dennoch musste dem Zahn auf die Wurzel gefühlt werden.

Just an meinem Geburtstag machte jedoch genau dieser behandelte Zahn wieder Probleme und nicht nur das. Auch in der oberen Reihe rumorte es nun. Nur durch Zufall wurde gestern entdeckt, dass ein noch heimtückischeres Attentat der beiden Jungs konkrete Formen annahm. Aber auch hier zeigte die Eingreiftruppe kein Erbarmen und griff mit Bohrern und seltsam anmutenden Werkzeugen ein um den Fall des zweiten Zahns zu verhindern. Es ist geglückt, aber zu welchem Preis. Eine schlaflose Nacht hat es mich bereits gekostet.

Aber jetzt sollte ich vielleicht auch mit dem Jammern aufhören. Ansonsten ist nämlich (körperlich gesehen) alles in bester Ordnung.

Dank einer neuartigen Trainingsmethode konnte ich sogar den Mythos „Muskelaufbau funktioniert nach den Dreißigern nicht mehr“ widerlegen. So langsam spüre ich das Waschbrett unter dem Waschbärbauch zumindest anhand der Muskelkatze, die mich zwei Tage danach besucht. Auf jeden Fall kann ich diese neu gewonnene Masse gegen die Zahnfee nutzen und ihr mal gehörig in den Allerwertesten treten, sollte sie nur im entferntesten erwarten einer meiner Zähne einsammeln zu dürfen.

Um den Kreis dieses Artikels wieder zu schließen, möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Gratulantinnen und Gratulanten bedanken. Es waren dieses Jahr wirklich außergewöhnlich viele. Auch die spontanen Aufmerksamkeiten lassen mich jetzt immer noch grinsen.

Vielen Dank. :-)

PS:

Ist euch mal aufgefallen wie erschreckend gut sich “Zahnweh” auf “Zahnfee” reimt? Hat das etwas zu bedeuten?

36

19. Mai 2010 3 Kommentare

Ohne lange um den heissen Brei herumzureden, mein diesjähriger Geburtstag war klasse! Ich hatte keinen Stress und habe mich einfach sauwohl gefühlt. Und obwohl wir zu Beginn vom Chefköbes angemeckert wurden hat sich dann doch alles in Wohlgefallen aufgelöst. Besonders der Besuch einer damaligen “Mitinsassin” meines Bio-Leistungkurses hat mich sehr gefreut und zeigte einmal mehr, dass soziale Netzwerke wie “Facebook” nicht nur negative Schlagzeilen verdient haben. Im Gegenteil. Sie können Menschen auch wieder zusammenführen.

Gerade sitze ich in der S-Bahn nach Düsseldorf und habe ein zufriedenes Grinsen im Gesicht. Alte Freundschaften zu pflegen ist wichtig, aber man sollte immer etwas Platz für Spontanität lassem. Sie öffnet neue Türen die man zuvor aus den Augen verloren hat.

Schade das Niels das alles nicht mehr erleben konnte, aber ich denke er wird es mit großem Interesse verfolgen und vielleicht sogar eingegriffen haben. Ich glaube so langsam an keine Zufälle mehr.

Danke nochmal an Alle für diesen wunderschönen Tag. :-)

Das sind genau die Dinge, die Kraft über manche Durststrecken geben.

KategorienEreignisse, Mein Tag Tags:

“Das 35 jährige Bestehen des Krals” – Das Brunch im Phantasialand

24. Mai 2009 3 Kommentare

Me

Nun war der Tag also gekommen.

So viele Fragen wanderten mir schon beim Aufstehen durch den Kopf:
“Wird alles klappen?”, “Werden sich die Leute verstehen?”, “Wird das Essen gut sein?”, “Wird noch jemand kurzfristig absagen?”.
Das war nur so ein kleiner Auszug aus dem Gewusel, welches sich in meinen Hirnwindungen abspielte.

Fehler Nummer 1 an diesem Tag:
Trotzdem es um 12:00 Uhr ein Brunch gab, hätte ich etwas Essen sollen. Der nüchterne Magen bot keine gute Basis.

Erst vor der Türe wurde ich des tollen Wetters bewusst. Strahlend blauer Himmel erwartete mich. Sehr gut. Zumindest dieser Punkt konnte von meiner “Zweifelliste” gestrichen werden. Kaum Verkehr auf der Autobahn und auch bei der Ausfahrt zum Phantasialand war kaum ein Auto sehen. Also auch hier keinerlei Probleme. Nächster Punkt gestrichen. Ich konnte in Parkplatz Nummer Eins parken. Auch hier ein gutes Zeichen für wenig Besucher des Parks. Kein Wundern, denn zuvor hatte sich der Wetterbericht jeden Tag korrigiert. Etwas länger hielt sich die Aussage, es wäre wolkig mit vereinzelten Schauern. Ich glaube wir sind uns gar nicht bewusst, wie sehr uns der Wetterdienst in unserer Freizeitgestaltung wirklich beeinflußt. Memo an mich selbst: Verschwörungstheorien überarbeiten.

Nun ging es schnurstracks in das “Hotel Matamba” und dort zum eigentlichen Veranstaltungsort, dem Restaurant “Zambesi”. Auf jeden Fall sehr geschmackvolle Innendekoration. Lediglich das afrikanisch inspirierte Hintergrundgedudel machte auf Dauer nicht wirklich Spaß.  Da das Restaurant erst pünktlich um 12:00 öffnete, machten wir es uns davor an ein paar Tischen gemütlich und erwarteten die weiteren geladenen Gäste. Die trafen auch nacheinander ein und ich wurde immer ein klein wenig mehr nervöser. Die ersten Vorstellungsrunden liefen durch und obwohl alles völlig entspannt ablief, konnte ich mich nicht richtig beruhigen. Punkt Mittag schwangen die Flügeltüren und wir konnten einen Blick auf das Interieur werfen. Für mich wurde eine großer Abschnitt mit einzelnen Tischen reserviert, von denen man aber immer alles im Blick haben konnte. Auch hier also nichts zu meckern. Wieder ein Punkt meiner Liste gestrichen. Schon recht bald wanderten die Ersten zum Buffet und nachdem ich mich selbst davpn überzeugt hatte kann ich nur bestätigen, dass es hier wirklich tolle Sachen gab. Springbock- und Känguruhfleisch sollen hier nur mal am Rande erwähnt werden. Alle hatten für sich ein Plätzlichen gefunden und auch der Gesprächsaustausch fand Grüppchenübergreifend statt. Ich freute mich wirklich riesig, dass alle mit Kind und Kegel gekommen waren. Aber selbst diese Tatsache reichte nicht aus um meine Nervosität zu besänftigen.

Fehler Nummer 2 an diesem Tag:
Ich habe exakt ein Hackfleischbällchen, zwei Maisbällchen und einen Hauch von Gemüse vom Buffet gegessen.

Es war sehr schön zu beobachten, wie Kinder die einzelnen Leute zusammenführten. So konnte ich am Rande immer wieder hören, wie Tipps und Kniffe ausgetauscht wurden. Die Geschenke hatte ich alle zur Seite gelegt, da ich keinen Moment verpassen wollte. Am liebsten hätte ich mich in sechs Teile geteilt und mich an jeden Tisch gesetzt. Ging nur leider nicht.

So “brunchten” wir vor uns hin und die Zeit verging wie im Fluge. Nun kam die Frage auf, wer noch alles mit ins Phantasialand kommen würde. Zu meiner Überraschung gab es nur zwei “Absagen”. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hätte vermutet, dass maximal vier Leute mitkommen würden. So waren es jetzt fast alle. Während ich diese Zeilen hier schreibe kann ich mich eigentlich erst so richtig darüber freuen. Schade eigentlich.
So zog unsere “Armee” mit drei Kinderwägen bewaffnet durch den Park. Zuerst wurde der “Talucan” eingeweiht, dann eine Spritztour auf der Wasserrutsche unternommen, mit acht Personen eine weitere Wasserrutsche ausprobiert, die “Colorado Adventure”-Achterbahn gefahren und schließlich die “Black Mamba”. Lustigerweise hat sie mir dieses Mal eine volle Breitseite verpasst. Mir war leicht schlecht und ich bekam Kopfschmerzen. Ich war dennoch sehr erstaunt, wie “tapfer” unsere Damen waren und gleich mehrmals die “Colorado”-Bahn bestiegen. Tja, so richtig kann man sich solch einem Adrenalinschub halt nicht entziehen.

Fehler Nummer 3 an diesem Tag:
Ich habe kaum etwas getrunken.

Zwar frischte ich meinen Flüssigkeitshaushalt dann noch etwas auf, aber so richtig half es leider nicht. Inzwischen war es auch schon 18:00 Uhr geworden und somit konnte das Ende auch eingeläutet werden. Wir trafen uns alle am Eingang wieder und es wurde noch ein wenig geschnackt. Dann ging es an die große Verabschiedungsrunde und so langsam entspannte ich mich wieder. Soweit das überhaupt möglich war, da an meinem Kopf bereits der Bohrhammer angesetzt wurde. Dennoch war die Freude über dieses so gelungenen Tag dermaßen groß, dass ich diese Kopfschmerzen geschickt “wegvisualiseren” konnte.

Auf der Heimfahrt fiel dann endlich die Nervosität komplett ab und ich konnte meine Freunde richtig auskosten. Mir wurde dann nahegelegt ich solle endlich etwas essen. Zu Recht! Ich hatte über den ganzen Tag nur das “Bettlermenü” zu mir genommen, obwohl ich am “Kaiserbuffet” saß. So gab es dann noch einen kleinen Salatteller mit drei kleinen Broten.

Zwei Kopfschmerztabletten später fiel ich ins Bett und bin nach kurzer Zeit auch eingeschlafen.
Ein rundum gelungener Tag ging zu Ende.

Vielen, vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Alle. Es war super mit euch! Schöner hätte ich meinen Geburtstag nicht feiern können.

Eine süße Pizza

22. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet

image417393524.jpgWow! Ich war wirklich überrascht als ich heute eine Pizzaschachtel überreicht bekam. Nach der Öffnung offenbarte sich ein süßes Innenleben. Leider habe ich dieses Kunstwerk durch einen unachtsamen Stoß meines Knies zunichte gemacht. Bevor es aber endgültig “vernichtet” bzw. aufgegessen wird erfolgt nochmal ein Wiederaufbau und besseres Foto.

Vielen Dank, Goldis. :-)

An dieser Stelle auch vielen Dank an Carmen und Balli für die “Aufstockung” meines Geschirrs. :-)

Dankeschön!

18. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet

Me

Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Glückwünsche, die mich über den Tag mit Hilfe sämtlicher moderener Kommunikationsmöglichkeiten erreicht haben. Habe mich wirklich sehr gefreut! Der weiteste Glückwunsch erreichte mich aus “Cadiz”.

Ich habe mit zwei Freunden das neue Lebensjahr quasi “angetrunken” und mit einem kräftigen “Chili” besiegelt. Mein Zustand heute morgen war überraschend gut und somit habe ich mich auf die erste Tour nach Bonn gewagt und dort alte Freunde aus meiner Tankstellenzeit besucht.  Morgen geht es nochmal dorthin, da wir noch mit einem Sekt anstoßen wollten. Auf der “Bonner Tour” werden dann auch meine Ex-Kollegen aus Bonn heimgesucht. Sie sollen nicht glauben, dass sie ungeschoren davon kommen.

Ausklang des Tages war heute am Rhein bei einem leckern Eiscafé und einer Runde Kegeln. Leider keinmal “alle Neune” geschafft.

Ich werde weiter berichten.

rheingold kegeln

Flottes Wochenende

30. März 2009 1 Kommentar

Me

Da bin ich nun wieder in Berlin und blicke auf ein bewegtes Wochenende zurück. Zuerst einmal soll hier auch noch der Begriff “Nuttenschüssel” genannt werden. Diesen Kosename verpasste ein Freund meinen roten Mietflitzer. Hier jetzt auch einmal ein paar Bilder:

Grrrr Schick Auge

Auf die Frage “Wie war die Party?” kann ich folgendes berichten:
Ich war mindestens so nervös wie einer der Gastgeber, aber zum Glück hat meine “Begleitung” (Ina) alles im Griff gehabt. Es wurde ein sehr lustiger und interessanter Abend in vielerlei Hinsicht.

Veranstaltungsort war der Canoo Club am Ufer des Rheins. Im oberen Bereich war die Tanzfläche und Lümmelecken, im Mittleren ein Buffet. Die Getränkeauswahl ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Da ich noch fahren musste beschränkte sich meine Wahl auf Cola Light. Einzig und Allein die betäubende Wirkung von Alkohol habe ich etwas vermisst, denn mein Arm schmerzte mit zunehmender Stunde immer mehr. Anfänglich war ich häufiger in Aufbruchsstimmung, wurde aber von Ina zurück gehalten und es war auch gut so. Zudem dann auch noch die innere Stimme regelrecht befahl durchzuhalten.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Lustige Leute, eine toller Veranstaltungsort, “geschmeidige” Musik und ein glücklicher Gastgeber. Was will man mehr?

Um 5.00 Uhr war ich schließlich im Bett. Na gut, eine Stunde wurde uns von der Sommerzeit dazugedichtet, aber die ersten Vögel begannen schon fröhlich zu zwitschern.

Am Sonntag folgte dann vor dem Rückflug nach Berlin noch eine erneute, kurze Stippvisite nach Düsseldorf. Es gab bereits erste Bilder zu sehen, die auf jeden Fall noch den Weg ins Internet finden werden. Mir fehlt definitiv das Fotogen. Wo kann man das bekommen?
Wie üblich hat mich dann die Couch assimiliert und nach drei entspannten Stunden brach ich Richtung Flughafen auf. Alles verlief ohne Probleme und damit ist jetzt definitiv meine Pechsträhne vorbei. Endlich.

Summa summarum:
Ein schönes Wochenende as das ich mich sehr gerne zurückerinnere.

Glück zurück

28. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Me

Na endlich.

Nach einer Woche der “Glücksabstinenz” kehrt so langsam der Normalzustand wieder ein. So habe ich mich zum Beispiel sehr gefreut spontan noch den Geburtstag mit einem sehr guten Freund und seiner Freundin verbringen zu können. Der mir überlassene Mietwagen (Ein brandneuer, feuerroter Einser-BMW) gibt ebenfalls kein Grund zur Klage. Ich mag Sixt.

Heute Abend geht es dann zu der Geburtstagsnachfeier nach Düsseldorf, die der eigentliche Anlass meines Kurzausflugs ins Rheinland war. Nervosität ist zwar immer noch da, aber dank tatkräftiger Unterstützung meiner Begleiterin bin ich nun doch wesentlich entspannter. Zudem sich mein Karma auch wieder zu erholen scheint.

Also Augen auf und durch.